Palettendisplay: Ladungsträger inklusive

Displays, die auf Palette – meist ¼ oder ½ Palette – im Handel angeliefert werden, sind vor allem in Deutschland die wichtigste Displayform. In Europa werden Palettendisplays in erster Linie in größeren Supermärkten oder SB-Warenhäusern genutzt, für kleinere Märkte setzen die Markenartikelhersteller auf so genannte flatpacked Solutions. Hier wird das Display erst im Handel aufgebaut.

Ein Palettendisplay wird vorwiegend als so genannte Verkaufs-Versand-Lösung mit Ware bestückt und aufstellbereit an Händler ausgeliefert. Das Display ermöglicht eine einfache Platzierung ohne zusätzlichen Aufwand für das Handelspersonal. Ein Palettendisplay ist stets als temporäres Display konzipiert und wird aus Wellpappe gefertigt. Konstruktion und Design des Displays orientieren sich an der Ware selbst, vor allem dem Produktgewicht, der Stapelbarkeit der Ware und der Zielgruppe.

Palettendisplay: Flexible Produktplatzierung

Im Palettendisplay können Produkte können stehend, liegend oder hängend platziert werden. Ob Schüttware, Platzierung in Regalebenen, hängende Ware auf Eurohaken oder die Kombination aus mehreren Ansprüchen – ein Palettendisplay eignet sich für die unterschiedlichsten Produkte. Weiteres Zubehör wie Topschilder, Dispenser oder konturgestanzte Plakate machen das Display besonders attraktiv und bieten Raum für Prospekte, Gewinnspiele und Promotionaktionen.

Da die Displays befüllt versandt werden sind Versandtests vor der Umsetzung der Kampagne zu empfehlen. Um ein Verrutschen oder eine Beschädigung der Ware im Palettendisplay während des Versands zu verhindern kommen häufig Füllelemente aus Wellpappe zum Einsatz, die im Handel aus dem Display entfernt werden müssen.

Die Platzierung von Palettendisplays übernehmen in den meisten Fällen die Händler selbst, da sie im Laden lediglich die Haube abnehmen, Füllstücke entsorgen und ggf. ein Plakat aufstecken müssen.

In der Handelspraxis werden häufig mehrere Palettendisplays als ganze Palettenstraße platziert. Stellt ein Unternehmen unterschiedliche Produktvarianten her oder verfügt über mehrere Marken, die in unterschiedlichen Vertriebskanälen abgesetzt werden kommen häufig modulare Display-Systeme zum Einsatz. Die Harmonisierung und Modularisierung von Displayfamilien ist eine der Kernkompetenzen der STI Group.

Ladungsträger-Varianten für Palettendisplays

Als Ladungsträger für Palettendisplays kommen unterschiedliche Palettentypen zum Einsatz. Die größte Verbreitung haben Mehrweg-Paletten wie die CHEP-Palette primär als Viertelpalette bzw. für größere Displays auch als Halb-Palette. Doch auch Palettensysteme von PAKI oder LPR und rollbare Paletten wie der Platik-Dolly von CHEP oder der Rolly im Halbformat von Container Centralen sind in Europa weit verbreitete Ladungsträger für Displays. Alternativ zu den Mehrwegsystemen können Palettendisplays auch auf Einweg-Paletten aus Holz, Wellpappe oder Kunststoff fixiert werden. 

Wichtig ist, dass die in Frage kommenden Palettentypen bereits bei der Entwicklung des Palettendisplays bekannt sind, damit die an der Bodenplatte des Displays vorgesehenen Verbindungselemente auf der Palette fixiert werden können.

Für jeden Anspruch das passende Palettendisplay

Bei der Auswahl des passenden Palettendisplays und auch Paletten-Typs für Ihr Produkt unterstützen die Experten der STI Group Sie gerne. Das Spektrum reicht von Standardkonstruktionen wie dem Boomer-Display oder dem Flexible Shelf bis hin zu individuellen Displays, die in Form und Konstruktion an das Produktdesign angepasst sind.

Mit verschiedenen Druckverfahren wie Offsetdruck, High-Quality-Flexodirektdruck und Digitaldruck fertigt die STI Group Displays in allen Auflagen von 1 bis 1.000.000 Stück. Im Digitaldruck gefertigte Palettendisplays oder Plakate bzw. Sockelblenden bieten zudem die charmante Möglichkeit der Display-Individualisierung.

FAQs

Für welche Palettenarten gibt es Palettendisplays?

Palettendisplays gibt es für alle Arten von Paletten – von 1/8 bis zur 1/1-Größe und Sonderformate. Das Material reicht von Wellpappe, Kunststoff und Holz bis hin zu Mehrweg-Systemen wie der CHEP-Palette.

Werden in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Paletten eingesetzt?

Die Art der Palette und auch ihre Größe kann von Land zu Land aber auch zwischen den Vertriebskanälen variieren. Daher ist es wichtig, ein modulares Konzept zu entwickeln, das für unterschiedliche Palettentypen eingesetzt werden kann.

Welches ist die gängiste Palettengröße für ein Palettendisplay?

Das Palettendisplay ist meist auf das ¼-Palettenmaß (400 x 600mm) ausgerichtet, die gängigste Mehrweg-Palette ist hierfür die blaue CHEP-Palette.

Lässt sich ein Palettendisplay auch erst im Handel aufbauen?

Ein Palettendisplay wird grundsätzlich aufgerichtet auf Palette versandt. Je nach Ware und Vertriebskanal sowie dem verfügbaren Merchandising-Team wird das Display wahlweise im Handel oder aber beim Konfektionär mit der Ware bestückt.

Gibt es ein Palettendisplay für Schüttware?

Auch Container oder Schütten für die Präsentation loser Ware können auf Paletten platziert und per Adapterplatte verbunden werden.

Gibt es eine Mindestauflage für Palettendisplays?

Im Digitaldruck bietet die STI Group auch die Produktion kleiner Auflagen von 10 bis 200 Displays an.