Shelf-Ready Packaging: STI Group bietet Effizienz im Markt

Der Einsatz handelsgerechter Regalverpackungen (Shelf-Ready Packaging oder SRP) bietet Optimierungsmöglichkeiten entlang der Supply-Chain. Die größten Einsparpotenziale entstehen in den Filialen, wenn Ware und Tray mit einem Handgriff im Regal platziert werden können.

Shelf-Ready Packaging-Lösungen sind einfach und ohne Messer zu öffnen, verfügen über eine hohe Displayfähigkeit im Regal (Shelf-Impact) und sind nach dem Abverkauf einfach zu entsorgen. Die Discounter haben gezeigt, dass die Verwendung optimierter Regalverpackungen deutliche Kostenvorteile bei Handling und Logistik bringt und gleichzeitig eine Aufwertung der Präsentation ermöglicht.

Doch nicht nur der Handel profitiert von der Umstellung auf regalgerechte Verpackungen: Eine attraktive Gestaltung dient der Markenprofilierung und führt zu Abverkaufssteigerungen. Gleichzeitig lassen sich durch den Einsatz von Shelf-Ready Packaging Regallücken und damit Out-of-Stock-Raten reduzieren. Auch der Verbraucher freut sich über eine einfachere Orientierung und die höhere Warenverfügbarkeit.

Die STI Group verfügt über ein breites Portfolio unterschiedlicher Shelf-Ready Packaging-Lösungen, die auf die Produkteigenschaften, den Abfüllprozess und den Vertriebskanal zugeschnitten sind. Diese reichen von einfachen Wrap-Around-Zuschnitten mit Aufreißperforation über Covertray, eine zweitilige einteilige Regalverpackungen bis hin zu Sortimentskartons für den Discount, die maschinell oder manuell bestückt werden können.

Die 6 „Easies“

Grundsätzlich bietet die Regalverpackung im Vergleich zur Einzelpackung bessere Gestaltungsmöglichkeiten, da die Marke bzw. das Produkt auf der Frontseite der Verpackung im Vordergrund steht und mehr Fläche verfügbar ist. Dies führt zu einem höheren Shelf Impact und damit einer einfacheren Orientierung am Regal („easy to shop“ ist eine von 6 „Easies“, die von ECR-Europe durch den Einsatz von Shelf-Ready Packaging definiert wurden). Gleichzeitig sorgt die Außenbedruckung auch für eine geringere Out-of-Stock-Quote, da die Ware im DC von den Handelsmitarbeitern schneller gefunden und nachbestückt werden kann.

Die Discounter machen sich Gedanken um die „toten Löcher“, die im Regal entstehen, wenn die Ware halb abverkauft ist. Lösungsmöglichkeiten hierfür sind Shelf-Ready Packaging-Lösungen mit Innendruck oder integrierte Warenvorschubsysteme.

Das Blue Book von ECR Europe

Die steigenden Anforderungen an Regalverpackungen führen zu höheren Kosten, die "de facto" vom Hersteller, nicht jedoch vom Handelsunternehmen, getragen werden. Daher sind bei Shelf-Ready Packaging durchdachte Konzepte gefragt, welche die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen. Verpackungshersteller wie wir, die vielfältige Lösungen im Bereich Shelf-Ready Packaging anbieten, nutzen daher das Assesment Tool von ECR Europe, um ihren Kunden eine Entscheidungshilfe für die optimale Regalverpackung an die Hand zu geben.

Spätestens seit der Veröffentlichung des Blue Book von ECR Europe zum Thema Shelf-Ready Packaging sind die Marketingverantwortlichen gefordert, ihre Produkte in handlingfreundlichen und attraktiv gestalteten, regalfertigen Einheiten zu liefern.

Nach unserer Erfahrung besteht die größte Herausforderung darin, gemeinsam mit dem Handel Lösungen für SRP zu entwickeln, welche die Anforderungen der logistischen Kette abdecken und gleichzeitig die Anzahl der eingesetzten Varianten auf ein effizientes Maß minimieren. Dabei müssen auch die neuen, voll- oder teilautomatisierten Läger berücksichtig werden, durch die die Anforderungen an Shelf-Ready Packaging eine weitere Dimension erhalten haben.

Auf Shelf-Ready Packaging folgen Retail-Ready Displays

Bei schnelldrehenden Produkten oder Aktionsware ist es häufig sinnvoll, diese komplett auf Palette im Handel zu platzieren. Ein so genanntes Logistikdisplay übernimmt hierbei die Funktion von Shelf-Ready Packaging.

FAQ

Ist Shelf-Ready Packaging das gleiche wie Retail-Ready Packaging?

Ja, die Begriffe werden synonym verwandt, je nachdem  ob man die Verpackung aus Kunden- oder Handelssicht betrachtet.

Was verbirgt sich hinter den sechs Easies?

Richtige Größe

Optimiertes Verpackungsformat in Hinblick auf Logistik, Modulmaße und abverkaufsgerechte Warenmengen.

Einfache Produktidentifikation und Sichtbarkeit

Die Informationen auf der Regalverpackung müssen das Handelspersonal in die Lage versetzen, die Produkte einfach und schnell zuzuordnen.

Einfaches Öffnen

Die Verpackung muss im Handel einfach zu öffnen aber gleichzeitig robust genug sein, um den gesamten logistischen Prozess vom Hersteller bis in den Handel unbeschadet zu überstehen.

Einfache Platzierung und Nachbestückung

Handelsgerechte Regalverpackungen ermöglichen es, die gesamte Ware mit einem Handgriff im Regal zu platzieren bzw. nach zu bestücken.

Einfaches Einkaufen / schnelle Orientierung

Die Regalplatzierung und Verpackungsgestaltung ermöglicht dem Konsumenten ein schnelles Auffinden der gewünschten Ware.

Einfache Entsorgung / Rückführung

Geringstmöglicher Materialeinsatz der Regalverpackung. Im Idealfall Nutzung von Mehrwegtransportbehältern.

Haben unterschiedliche Händler unterschiedliche Anforderungen an Shelf-Ready Packaging?

Grundsätzlich muss man bei der Entwicklung unterscheiden, ob der Händler über ein manuelles, teilautomatisiertes oder vollautomatisches Lager verfügt. Davon ist abhängig, ob Deckel und Unterteil verklebt oder nur gesteckt sein müssen. Zudem fordern Discounter häufig Mischkartons, die in Supermärkten eher selten zum Einsatz kommen.

Braucht man für Shelf-Ready Packaging eine Abpackanlage?

Es gibt sowohl Lösungen, die manuell aufgerichtet und befüllt werden können als auch Konzepte, die automatisch aufgerichtet werden. Häufig beginnen Hersteller mit einer manuellen Variante und stellen nach erfolgreicher Implementierung auf eine maschinelle Version um. Hierbei unterstützt das Consulting-Team der STI Group.

Welches sind die gängigsten Konstruktionen von Shelf-Ready Packaging?

Häufigste Anwendung sind Wrap-Around-Zuschnitte mit Aufreißperforation, 4-Punkt-geklebte Trays mit Cover oder Stapelschütten mit und ohnre Deckel.