Connected Packaging

Für die Generation Z, die Menschen, die nach 1995 geboren sind, ist mobile first gelebte Realität. Diese Zielgruppe informiert sich online und benötigt daher weniger Informationen auf der Verpackung selbst – aber dafür den direkten Link ins Web.

Die Verpackung als Internet of Things

Mit Hilfe von Bilderkennung, Barcodes, NFC- oder RFID-Tags stellt die Verpackung eine Verbindung zum Shopper her und bietet diesem über sein mobiles Endgerät Zusatzinformationen. Der Kunde kann so die Herkunft von Produkten überprüfen, sich über Produktanwendungen informieren, Allergien ausschließen, spielerisch neue Welten entdecken oder aber Rabattcodes für Ergänzungsprodukte oder den Kauf von Bundles erhalten. Connected Packaging steht für den durchgängigen Einsatz der Verpackung als Bindeglied zwischen Marke und Verwender – als zentrales Medium mit Erlebnischarakter.

Wie Ihre Verpackung interaktiv wird:

1D-CODES

1D-Codes sind eine Abfolge unterschiedlich breiter Striche und Lücken, teilweise ergänzt durch Zeichenreihen – ein klassischer Strichcode. Der 1D-Code lasst sich sowohl mit der Fotofunktion des Smartphones als auch mit verschiedenen Apps scannen. Das Ziel, zu dem der Shopper verlinkt wird, kann je nach Scan-Methode variieren und frei definiert werden. Der Scanvorgang ist extrem schnell, allerdings sind auch nur wenige Daten speicherbar.

2D-CODES

2D-Codes sind rechteckige Symbole, die sich hauptsachlich aus Punkten bzw. kleinen Quadraten, sogenannten Modulen, zusammensetzen, welche nicht nur neben-, sondern auch übereinander angeordnet sind. Sie lassen sich sowohl mit der Kamera des Smartphones als auch mit verschiedenen Apps scannen. Das Ziel, zu dem der Shopper verlinkt wird, kann je nach Scan-Methode variieren und frei definiert werden – beispielsweise eine Landing-Page, der App-Store, ein Rabatt-Code oder ähnliches.

DIGIMARC-CODES | DWCODESTM

Der unsichtbare Digimarc-Code ist eine Besonderheit des 2D-Codes. Der Code ist für das menschliche Auge unsichtbar, lässt sich jedoch von mobilen Endgeräten und auch Kassensystemen mühelos identifizieren. Dazu werden klassische Barcodes als Wasserzeichen-Gitternetz auf die gesamte Verpackung gedruckt. Der unsichtbare Barcode verspricht vielfaltige Potenziale entlang der Supply-Chain: einen schnelleren Check-out-Prozess im Handel, Effizienzvorteile in der Logistik und ein Verpackungsdesign ohne Platzeinbußen.

BILDCODES

Bildcodes sind Bild-Elemente, die häufig von Social Media-Plattformen bereitgestellt werden. Prominente Beispiele sind Snapchat- oder Facebook-Codes. Beide Codes werden über die entsprechenden Apps mit Hilfe mobiler Endgeräte aufgerufen und zu dem auf der Plattform hinterlegten Content verlinkt.

RFID-TAGS

RFID-Tags liefern Informationen bis zu einer Distanz von mehr als zehn Metern und werden hauptsächlich von Handelsmitarbeitern genutzt. Sie können z.B. beim Auffinden von Produkten helfen, bieten einen Diebstahlschutz und können im Falle einer Individualisierung auch Informationen zu Haltbarkeitsdaten übermitteln.

NFC-TAGS

NFC-Tags funktionieren ähnlich wie RFID-Tags, jedoch primär über eine Distanz von ca. zehn Zentimeter. Sie können ebenfalls Nachrichten mit geringen Datenmengen auf mobile Endgeräte senden oder die Energiequelle des Smartphones nutzen, um beispielsweise Elemente, die auf eine Packung aufgedruckt sind, zum Leuchten oder Bewegen zu bringen.

BEACONS

Beacons sind Sender, die auf der Bluetooth-Low-Energy-Technologie (BLE) basieren und aktiv Informationen an mobile Endgeräte übermitteln, bei denen Bluetooth aktiviert ist. Beacons sind vielerorts im Einsatz, um Besucher im Handel zu lokalisieren und ortsabhängige Angebote auf das jeweilige Endgerät zu schicken.

Für jedes Ziel ein anderer Code…

Entscheidend für den Erfolg einer Kampagne ist, auf welchem Weg die Codes aufgerufen werden können. Für manche reicht die Kamera des Smartphones, andere benötigen eine spezielle App und wieder andere nutzen weit verbreitete Apps, bei denen die Erkennung integriert wurde. Allen Codes gemein ist, dass es sich um Pull-Informationen handelt, d.h. der Shopper muss die Inhalte aktiv über sein Smartphone aufrufen. Anders dagegen beim Einsatz von NFCs, RFIDs oder Beacons – hier wird die Information aktiv auf das Endgerät der Shopper geschickt, wenn diese vorher die entsprechenden Schnittstellen freigegeben haben.