Lightweight Wellpappe: Verpackungen PPWR-konform optimieren

Mit der Investition in eine neue Kaschiertechnologie hat die STI Group ihre Kompetenz für CO₂-sparende, leichtgewichtige Verpackungen ausgebaut. Die Anlage in Lauterbach ist auf feinere Wellen, geringere Grammaturen und die Verarbeitung besonders leichter Papier- und Kartonqualitäten ausgelegt. Gleichzeitig soll sie Ausschuss und Energiebedarf reduzieren.

Warum Lightweight jetzt relevant ist

Die PPWR gilt ab 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Unternehmen müssen Verpackungen künftig detaillierter dokumentieren, kennzeichnen und hinsichtlich Nachhaltigkeitskriterien nachweisbar optimieren. Ein zentrales Thema ist die Minimierung von Verpackungen. Genau hier setzt Lightweight an.

Unser Ansatz: Performance Based Development

Bei Lightweight verfolgen wir in der Produktentwicklung einen konsequent performance-basierten Ansatz: Ausgehend von Anforderungen wie Stapelstauchdruck (BCT), Durchstoßwiderstand oder Berstdruck definieren wir die optimale Wellpappenqualität, bei der nur so viel Material verwendet wird, wie für Schutz und effiziente Logistik erforderlich ist.

Was die neue Kaschieranlage kann

Die neue Kaschiertechnologie auf maximale Ressourcen- und Energieeffizienz ausgelegt:

  • Verarbeitung sehr leichter Papier- und Kartonqualitäten
  • Feine Wellenprofile ermöglichen geringere Flächengewichte
  • Sensorgesteuerte Systeme reduzieren Ausschuss
  • Deutlich geringerer Energiebedarf gegenüber herkömmlichen Anlagen
  • Innovatives Leimauftragsverfahren für stabile, plane Wellpappe

Warum das PPWR-relevant ist

Dieser Ansatz entspricht dem in der PPWR formulierten Ziel der Verpackungsminimierung mit nachweisbarer Performance-Logik.

So läuft ein Lightweight-Projekt bei der STI Group

Schritt 1 – Anforderungen definieren (Performance-Setup)
Wir starten mit den relevanten Kennwerten: z. B. BCT, Durchstoßwiderstand, Berstdruck.

Schritt 2 – Material-/Wellenkombination optimieren
Wir entwickeln basierend auf den Anforderungen die passende Konstruktion und optimieren im Rahmen eines definierten, iterativen Prozesses die passenden Materialqualität. Das Ziel ist eine stabile und gleichzeitig leichte Verpackung mit geringstmöglichem Materialeinsatz.

Schritt 3 – Savings transparent machen
Wir zeigen die Effekte anhand definierter KPIs (z. B. Gewicht, CO₂, BCT; Kosten).

GUT ZU WISSEN

Was ist Lightweight Packaging bei der STI Group?

Lightweight Packaging ist bei STI ein performance-basierter Entwicklungsansatz. Die Verpackung wird so ausgelegt, dass nur so viel Material eingesetzt wird, wie für Schutz und Logistik erforderlich ist. Bewertet werden dafür unter anderem Stapelstauchdruck, Durchstoßwiderstand und Berstdruck.

Warum ist Lightweight im Kontext der PPWR relevant?

Die PPWR gilt ab 12. August 2026 in der EU und verlangt unter anderem mehr Nachweise, Kennzeichnung und Optimierung von Verpackungen. Ein relevantes Ziel ist die Minimierung von Verpackungen. Lightweight unterstützt genau dieses Ziel.

Was investiert die STI Group in Lightweight-Technologie?

STI hat in den letzten Jahren über 8 Mio. Euro in eine neue energie- und ressourceneffiziente Kaschiertechnologie am Standort Lauterbach investiert, um den Bereich CO₂-sparender Lightweight-Verpackungen voranzutreiben.

Was kann die neue Kaschieranlage?

Die neue Anlage verarbeitet besonders leichte Papier- und Kartonqualitäten, ermöglicht feinere Wellen und geringere Grammaturen, reduziert Ausschuss durch sensorgesteuerte Technik und benötigt laut STI deutlich weniger Energie als heutige Kaschiermaschinen.

Warum passt Performance Based Development zur PPWR?

Weil Performance Based Development Verpackungen auf das funktional notwendige Maß auslegt. Das passt zur PPWR-Anforderung, Gewicht und Volumen von Verpackungen auf ein funktionales Mindestmaß zu reduzieren.