Zwiesel Kristallglas AG setzt auf die D-Welle

Lauterbach, 2015-09-28 – Der hohe Anspruch an Material- und Produktinnovationen beim eigenen Produkt gilt bei der Zwiesel Kristallglas AG auch für Verpackungen: Produktschutz und attraktive Optik haben oberste Priorität. Nachhaltigkeit und eine Optimierung der Logistik sind als weitere Anforderungen hinzugekommen. Die STI Group produziert daher die Verpackungen für die Zwiesel Kristallglas AG im neuen D-Welle-Profil.

„Wo bisher zum Beispiel 500 Zuschnitte auf eine Palette passten, können wir jetzt 600 Stück lagern. Der Unterschied von 20 Prozent ist in unserer Logistik  deutlich spürbar“, erklärt Uli Wagner, Technischer Einkäufer bei der Zwiesel Kristallglas AG. Auch bei der Laufleistung der Aufrichtemaschinen macht sich das geringe Volumen der D-Welle positiv bemerkbar. Da mehr Zuschnitte in das Vorratsmagazin eingelegt werden können, müssen die Maschinen-Teams weniger oft nachfüllen und werden so entlastet.

Eine Verbesserung des Druckbildes durch den verringerten Waschbretteffekt war für die Zwiesel Kristallglas AG ein positiver Nebeneffekt. „Natürlich spielt die Optik für uns eine ganz wichtige Rolle. Die entscheidende Verbesserung sehen wir aber in der Volumen-Reduzierung.“, so Uli Wagner.  „Die D-Welle ist für uns die optimale Lösung, da sie die besten Eigenschaften beider Wellen-Profile vereint.“ Dass der Produktschutz unbedingt gewährleistet sein muss, ist bei den Produkten der Zwiesel Kristallglas AG (glas)klar.  Doch auch eine optimale Planlage ist für das maschinelle Aufrichten der Verpackungszuschnitte in der Zwieseler Glasproduktionsstätte entscheidend. Diese kann das niedrigere aber stabile neue Wellenprofil leisten – und macht sich gut in der Weiterverarbeitung im Bayerischen Wald.

„Die D-Welle schließt die große Lücke zwischen B- und E-Welle“, erklärt Aleksandar Stojanovic, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing STI Group. „Die Vorteile sind offensichtlich und viele unserer Kunden steigen daher aktuell auf das neue Wellenprofil um.“ Der größte Vorteil ist, dass mit niedrigeren Grammaturen vergleichbare Stabilitätswerte wie bei der  B-Welle erreicht werden. Flachstauchwiderstand und ECT-Wert – beides Messgrößen für die Stabilität – bleiben annähernd gleich. Gleichzeitig verbessert sich die Druckqualität.  „Doch das ausschlaggebende Argument ist für viele unserer Kunden das geringere Volumen“, so Stojanovic. „Die Reduzierung der Lager- und auch der Logistikkosten machen das Wellenprofil unter nachhaltigen Gesichtspunkten interessant. Mit der D-Welle können wir den Materialeinsatz bei vielen Produkt- und Regalverpackungen verringern. Darüber hinaus verarbeiten wir dünnere Papiere, verbessern dadurch die Maschinengängigkeit und senken die Logistikkosten für unsere Kunden.“

Das spart CO2-Emissionen und schont die Umwelt. Aktuell prüft die STI Group für welche Verpackungen und Displays die D-Welle eine sinnvolle Materialalternative darstellt und informiert deshalb ihre Kunden proaktiv über neue Möglichkeiten der Produktion.