Vernetzte Launch-Kampagne für PiCK UP! minis

Lauterbach, 2016-09-27 – Digitale Vernetzung ist heute ein zentraler Anspruch an POS-Kampagnen. Sie bildet das entscheidende Puzzleteil in der Customer Journey. „Phygital“ lautet das Schlagwort. Die Kombination von „physical“ und „digital“ beschreibt die Verschmelzung von Offline- und Online-Welt. Doch welche Cross-Channel-Konzepte können im Handel wirklich erfolgreich sein und warum?

Bahlsen macht es mit der Launch-Kampagne für PiCK UP! minis vor: Kunden können die kleinen Geschwister des beliebten PiCK UP! Riegels im Handel auf ganz besondere Weise erleben. Dazu installieren sie die PiCK UP!  Live App! auf ihrem Smartphone und richten selbiges auf die Dekosäule der Launch-Kampagne im Handel. Der PiCK UP! Riegel wird als virtuelle Figur sichtbar, mit der man sich fotografieren lassen, ein Selfie schießen und es über soziale Netzwerke teilen kann. Die Zielgruppe als Kommunikator vervielfältigt ihr positives Markenerlebnis – lustig, authentisch und alles andere als langweilig. PiCK UP! mini eben. Im Handel weist die POS-Dekoration in Form eines überdimensionalen PiCK UP! Riegels auf die „Meet & Greet“-Kampagne mit Augmented-Reality-Integration hin. Die auffällige POS-Dekoration, die von der STI Group realisiert wurde, wird durch einen Torbogen als Palettenüberbau sowie Wellpapp-Standees mit dem Kampagnen-Testimonial und dessen „Mini me“ ergänzt.

Die Zielgruppe gibt den Ton an

Doch Spaß-Kampagnen wie diese funktionieren nicht für alle Produkte und nicht für alle Zielgruppen. „Die Marke dirigiert das Kampagnen-Orchester, aber die Zielgruppe gibt den Ton an“, verbildlicht Frank Rehme, POS-Evangelist und früherer Leiter der Metro Group Future Store Initiative die Herausforderung für erfolgreiche digitale POS-Kampagnen.

Auch die Art und Weise, wie die Information zum Shopper kommt, kann variieren. „Natürlich dreht sich alles um das Smartphone. Doch dazu müssen entsprechende Marken- oder Shopping-Apps vom Shopper installiert werden. Dies funktioniert nur, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Hat eine Marke oder ein Händler das erreicht, kann das digitale Angebot ganz unterschiedlich ausgestaltet und auf die Zielgruppe zugeschnitten werden“, erklärt Frank Rehme. „Schäppchenjäger machen exklusive Beute, Hobbyköche bekommen Rezeptideen und Coupon-Jäger eine zusätzliche Gratis-Packung Tütensuppe obendrauf. Mit Beacons, die sich über eine Bluetooth-Schnittstelle mit Smartphones verbinden, lassen sich entsprechende Informationen an den Shopper bringen.“

Wie kommt der Beacon ins Regal?

Beacons müssen stets mit aktuellem Content versehen werden. Was einfach klingt, ist in der Realität illusorisch. „Kein Händler möchte sein Personal zusätzlich beschäftigen, damit es sich um die Organisation von Beacons kümmert“, erklärt Claudia Rivinius, Marketing Director der STI Group. Die Lösung besteht in der Integration des Beacons in beispielweise die Displaypalette – so wie CHEP dies zukünftig anbietet.  „Befindet sich der Beacon in der Palette und muss nicht im Regal platziert werden, geht er die gleichen Schritte des Mehrweg-Kreislaufs, den die CHEP-Palette sowieso nimmt. Für Hersteller und Handel werden interaktive Cross-Channel-Promotions ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand möglich.“

Die Technik ist da – jetzt sind gute Konzepte gefragt

„Das ,Wie‘ ist klar – Smartphones, Apps, Soziale Netzwerke oder Beacons machen die digitale Shopper-Jagd am POS möglich. Doch am Ende sind es die originellen Ideen und schlüssigen Argumente, die den Verbraucher überzeugen und Abverkäufe am Point of Sale steigern. Darin liegt die eigentliche Herausforderung eines digital vernetzten POS, denn die Gretchenfrage bleibt: Wie überzeuge ich den Shopper bloß von meinem Angebot? Gutes Shopper-Marketing ist also mehr denn je gefragt, anspruchsvoll erweitert um die digitale Dimension“, resümiert Frank Rehme.