OlymPOS 2016: Schneller – Höher - Weiter

Lauterbach, 2015_05_11 - Wenn im August 2016 die olympischen Spiele beginnen, dann ist dies ein Fest für Athleten aus 205 Nationen. In insgesamt 42 Disziplinen treten 10.500 Sportler an und kämpfen um 918 Medaillen. Nach dem medialen Großereignis, der Fußball-WM 2014, sind auch in 2016 wieder alle Augen auf Brasilien gerichtet. Die Vielfalt der Sportarten und Nationen machen die olympischen Spiele zu einem emotionalen Großereignis, bei der jede Nation mit ihren Sportstars fiebert.

Die Veranstalter rechnen weltweit mit rund 3,6 Milliarden Zuschauern vor den Bildschirmen, Großleinwänden, Tablets, PCs oder Smartphones sowie 7,5 Millionen Zuschauern in den Stadien. Doch Olympia findet nicht nur live oder auf Screens statt, sondern verspricht auch zahlreiche Aktionen am POS.

OLYMPOS 2016

Wie dies aussehen könnte – darüber haben Anfang März rund 40 Designer aus neun Ländern im Rahmen des internationalen Designer-Meetings der STI Group diskutiert. Gemeinsam mit ihren Teams haben sie zuvor vier Monate lang an Ideen und Konzepten gearbeitet, wie sich der olympische Spirit an den POS transferieren lässt.

Das Briefing: die POS-Ideen sollten für unterschiedliche Warengruppen oder Ladenformate genutzt werden können und sowohl Unternehmen ansprechen, die als offizielle Sponsoren die olympischen Spiele unterstützen als auch Firmen, die das Konzept mit einem kleineren Budget und ohne Lizenz aufgreifen möchten.

Das Ergebnis hat fast schon olympische Dimensionen: über 1300 Muster, Konzepte und 3-D-Renderings wurden im Verlauf des Meetings präsentiert.

Fünf übergeordnete Themen

Trotz der kulturellen Vielfalt der Teilnehmer und der unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Länder: die Ideen ließen sich zum Schluss auf fünf große Themen herunterbrechen.

1. Create an Experience

Ein Point of Sale, der nur Bedarfe deckt, ist out. Gefragt ist Begeisterung – und die weckt man am besten über Emotionen. Über Emotionalisierung lassen sich Marken und Produkte inszenieren. Der Shopper muss am POS Teil der Kampagne werden und mit der Marke interagieren.

2. Connect with Personalisation

"Nur für mich gemacht!” Diese Wertschätzung begeistert Verbraucher ganz besonders. Einzigartige, maßgeschneiderte Produkte oder die Möglichkeit, sich Produkte selbst konfigurieren zu können begeistern Verbraucher.

3. Gain attraction with CROSS-CATEGORY-MERCHANDISING

Erfolgreiche Händler verkaufen nicht länger Einzelprodukte, sondern lösen mit einem auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittenen Paket ein Kundenproblem. Im Falle von Olympia kann dies durchaus die Frage sein, was man am besten zur nächsten Party mitbringt.

4. Adapt with MODULAR SYSTEM

Maßgeschneiderte, individualisierte Konzepte für verschiedene Zielgruppen oder Handelsformate erhöhen die Komplexität und damit auch die Kosten von Kampagnen. Mit modularen POS-Konzepten können Markenverantwortliche der Kostenfalle entgehen und Standardelemente mit kreativen, maßgeschneiderten Elementen kombinieren.

5. Built trust via SUSTAINABILITY

Der verantwortliche Umgang mit Produkten, Ressourcen oder auch dem eigenen Körper: Nachhaltigkeit ist omnipräsent. Vor allem bei zeitlich begrenzten Themen wie olympischen Themen sind Konzepte gefragt, die entweder nach Ablauf der Kampagne einen Mehrwert bieten oder bei deren Produktion der Nachhaltigkeitsgedanke bereits klar im Fokus stand.


Escadaria Selarón

Inspiration holten sich die Designer auf ganz unterschiedliche Weise: einige setzen sich mit den Sportarten auseinander, andere nahmen die olympischen Symbole als Gestaltungselemente auf und wieder andere wollten auch den brasilianischen Spirit im Handel erlebbar machen. Das Designer-Team der australischen Bluestar Group entwickelte ihre Konzepte in Anlehnung an bekannte Bauwerke aus Rio de Janeiro. Eines davon ist die Escadaria Selarón, eine Treppe im Stadtzentrum mit  250 Stufen, die von dem chilenischen Künstler Jorge Selarón wurde. Für das einzigartige Mosaik, das die Treppe ziert, hat er Keramikteile aus 60 Ländern verarbeitet.

„Uns hat die Treppe dazu inspiriert, ein kaskadenförmiges Display zu konstruieren, das aus einzelnen Trays besteht, die sich flexibel zu einer Einheit zusammenfügen lassen. Da ein geringes Versandvolumen in Australien extrem wichtig ist lassen sich die Elemente flachliegend verschicken“, so Sophie Wittl, Designerin bei Bluestar in Sydney.  


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