New season – new reason to buy

Welttage, Aktionstage und Feiertage haben das ganze Jahr Saison: 40 Prozent aller Einkäufe haben einen themenbezogenen Anlass. Dies zeigt die GfK-Studie „Occassion Based Shopping“.

Neben Feiertagen wie Ostern und Weihnachten sind saisonale Ereignisse wie das Oktoberfest, die Grillsaison oder der Frühjahrsputz Motive für den Shopping-Trip. Doch auch der nächste Mädelsabend, ein Kindergeburtstag oder die Kino-Nacht bieten Markenartikelherstellern und dem Handel die Gelegenheit, Kunden zielgenau Produkte für ihren Anlass anzubieten.

Limited Editions wecken Begehrlichkeiten

Damit bieten anlassbezogene und saisonale Platzierungen ein großes Umsatzpotenzial. Für Markenartikelhersteller und Handel gilt, die Themen, die sie bereits im Web und in den sozialen Netzwerken erfolgreich spielen, auch am POS erlebbar zu machen.  

Aktuelles Beispiel ist der „Tag des Einhorns“, zu dem Ritter Sport erfolgreich eine limitierte Schokoladen-Edition entwickelte. Oder auch der „Tag der Jogginghose“, bei dem der Handel zahlreiche Konsumenten mit einer ungewöhnlichen Kampagne in seine Läden lockte. Limited Editions und zeitlich begrenzte Aktionen wecken Begehrlichkeiten und sorgen für gezielte Frequenz.

Laut Martin Schlottmann, Director Shopper Activation Solutions bei der GfK, haben aber auch Anlässe, die das gesamte Jahr über vorkommen, Potenzial, so beispielsweise der Familienbrunch am Sonntag, ein gemeinsamer Abend mit Freunden oder der besondere Moment für sich. „Diesen Anlässen ist eine gewisse Alltäglichkeit gemein. Von Handel und Herstellern werden diese Anlässe meist noch nicht ausreichend wahrgenommen, geschweige denn geplant. Dabei bieten gerade solche ganzjährigen Anlässe sehr viele Kontaktmöglichkeiten mit den jeweiligen Zielgruppen“, so Schlottmann.  

Modulare Displays erhöhen die Flexibilität

Nicht jede Aktionskampagne lässt sich langfristig planen. Wenn es darum geht, aktuelle Themen (z.B. die Auslosung der Viertelfinalspiele im Fußball, die Prognose zur Bundestagswahl, etc.) umzusetzen, ist Geschwindigkeit gefragt. „Für unsere Kunden haben wir eine Vielzahl modularer Display-Konzepte entwickelt. Die Basiselemente hierfür kann sich der Kunde aus einem Modulbaukasten, der vorproduziert ist, zusammenstellen. Die Individualisierung der Kommunikationselemente wie Plakate, Vorblocker oder Seitenelemente erfolgt dann just-in-time im Digitaldruck“, so Markus Weißgerber, Director POS Innovation STI Group.