Höhere Preisbereitschaft dank Geschenkverpackung

Im Rahmen einer repräsentativen Onlinebefragung von Personen zwischen 18 und 70 Jahren in Deutschland, die die STI Group in Zusammenarbeit mit Ipsos Observer im November 2013 durchgeführt hat, bestätigte sich die hohe Relevanz der Verpackung für den Verkauf von Spirituosen.

Über 65 Prozent der befragten Personen kaufen zumindest gelegentlich Spirituosen. Dabei wurden 56 Prozent der letzten Käufe nicht zum Eigenverzehr, sondern als Geschenk oder zum Wohl der Gäste getätigt.

2/3 der Kaufentscheidungen fallen bei Spirituosen erst am POS

Nur ein Drittel der Spirituosenkäufer hat die Kaufentscheidung im Vorfeld geplant, zwei Drittel fällen die finale Kaufentscheidung erst am POS, wobei es sich hier bei 28 % um echte Spontankäufe handelt. Die Hälfte der Konsumenten hat zwar geplant, Spirituosen zu kaufen, die Markenwahl fällt jedoch erst am Regal oder vor dem Display. Dies unterstreicht die Relevanz einer attraktiven Warenpräsentation im Handel.

Doch welchen Einfluss hat es auf die Kaufentscheidung und vor allem Preisbereitschaft der Verbraucher, wenn die Spirituose in einer Geschenkverpackung bzw. als Geschenkset in Verbindung mit zwei Gläsern angeboten wird? Diesen Fragen gingen die Marktforscher von Ipsos ebenfalls im Auftrag der STI Group auf den Grund. Mit der fiktiven Whisky-Marke „Hoba“ (Flaschenpreis € 14,99) wurde die Preisbereitschaft der Verbraucher getestet.

Geschenkverpackung steigert Preisbereitschaft um durchschnittlich 27%

Ein Drittel der befragten Spirituosenkäufer war bereit, für eine verpackte Flasche mehr zu bezahlen, bei den Whiskykäufern sogar jeder Zweite. Im Durchschnitt lag der Preis für eine verpackte Spirituose bei € 16,90 und damit 13 % über dem Verkaufspreis der reinen Flasche. Für eine Geschenkverpackung mit zwei Gläsern würden die Verbraucher sogar € 19,10 ausgeben, dies entspricht einer Steigerung um 27%.

Produktverpackung für Whisky