Apothekendisplays: zwischen Effektivität und Effizienz

Internationale Apotheker-Befragung liefert exklusive Einblicke in Anforderungsprofile für POS Materialien

Eine Apothekenbefragung, die von der STI Group im Mai und Juni 2014 in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde, bestätigt die hohe Wertschätzung, die Zweitplatzierungen, Thekenaufsteller und Schaufensterdekorationen bei Apothekern genießen. Im Gegensatz beispielsweise zum LEH überwiegt in Apotheken der Anteil der Plankäufe und die Laufwege der Kunden sind fokussiert auf die Kassenzone. Daher finden vor allem Thekenaufsteller und Zahlteller Beachtung.

Knapp 90% der Befragten  bescheinigen Displays eine umsatzsteigernde Wirkung, mehr als 3/4 schreiben ihnen sogar eine Verbesserung der Attraktivität ihrer Apotheke zu. Knapp 2/3 stellt einen Einfluss auf die Verweildauer ihrer Kunden fest. Und selbst bei der Sortimentsgestaltung lassen sich die Apotheker von den stummen Verkäufern begeistern: rund 50 % sind bereit, neue freiverkäufliche Produkte ins Sortiment aufzunehmen, wenn diese eine attraktive Platzierung mitbringen.

Attraktives Design entscheidet im Wettbewerber um begrenzte Plätze

Nicht alle von den Herstellern bereit gestellten Displays können platziert werden. Die im Rahmen der Befragung genannten Gründe sind vor allem Platzmangel, Überangebot und ein Design, das die spezifischen Bedürfnisse der Apotheken nicht berücksichtigt. Für knapp 3/4 der Befragten steht die Attraktivität der Zweitplatzierungen und Dekorationen an erster Stelle bei der Platzierungsentscheidung.

Doch nicht nur Kreativität ist gefragt, auch eine hochwertige Anmutung ist für die Mehrheit der Apotheken ein Muss. Bei der Materialwahl zahlt sich Premium-Qualität aus. 37% der Befragten bevorzugen Langzeitdisplays beispielsweise aus Kunststoff. Mehr als die Hälfte der Apotheken würde auch Displays aus hochwertig veredeltem Karton platzieren bzw. hat keine bestimmte Präferenz für ein Material.