Shopper Insights: Was Kunden bewegt
1. Point of Purchase-Marketing im Einzelhandel – Weniger Shopper Confusion, mehr Shopper Convenience
(
Hendrik Schröder
)
Tagtäglich sind wir unzähligen Reizen ausgesetzt, zuhause, bei der Arbeit, beim Einkauf, in der Freizeit und auf den Wegen zwischen den Orten, wo wir wohnen, arbeiten, einkaufen und uns vergnügen.
Es gibt mehrere Gründe, warum die Zahl der Reize sprunghaft gestiegen ist. Da sind zunächst die vielen neuen Techniken, die die Information und die Kommunikation unterstützen. Spitz formuliert: Wenn wir es zulassen, sind wir zu jeder Zeit und an jedem Ort in einen Informations- oder Kommunikationsprozess eingebunden, sei es durch Printmedien, sei es durch persönliche Gespräche, sei es durch elektronische Medien.
2. Der neue „Wettbewerb um Preis und Qualität“ – Wie Käufer in Europa ihre Kaufentscheidungen verändern
(
Louise Spillard
)
Vor der Finanzkrise verfügten die Kunden in der Regel über eine hohe Kaufkraft und wenig Zeit. Die Industrie entwickelte Strategien, Sortimente und Kommunikationsformen, um diesen Bedürfnissen zu entsprechen. Die globale Krise wirkte sich jedoch schon bald auf die Budgets der Käufer aus und führte zu einer rapiden Veränderung des Konsumverhaltens: Bargeld wurde jetzt zunehmend knapper und die Kunden waren bereit, für ihren Einkauf mehr Zeit zu investieren.
3. Lösungen für Kunden im Handel
(
Jon Kramer
)
In der Welt des Marketings sind Werbeaktionen im Handel häufig mit einem negativen Image behaftet. Verschiedene Arten von Displays sowie andere Merchandising-Instrumente sollen ein kurzzeitiges Umsatzplus generieren. Allerdings zeigt auch die neueste Studie von Goliath Solutions über die Wirkung von Displays in einer führenden Drogeriekette die bereits bestehenden und bekannten Schwierigkeiten auf:
- 25 % der Displays hatten eine Wirkung von weniger als 5 % auf den Umsatz
- Viele Displays sind zu wenig produktspezifisch gestaltet
- Das Ziel, den Warenkorb zu vergrößern und „Handelsmarken“
zu schaffen, wird durch das Fehlen von kategoriespezifischen und kategorieübergreifenden Lösungen verfehlt. Ein großes Manko wird im folgenden Punkt deutlich: 50 % aller Kunden, die den Laden aufsuchten, um die auf ihrem Einkaufszettel gelisteten Produkte zu kaufen, kauften nichts zusätzlich ein.